Heidelberg (ots) - Die Generalprobe ging gut über die Bühne. Am 19.
Juli, zum Saisonauftakt der 2. Fußball-Bundesliga, zeigte "bild.de"
seine ersten Bewegtbild-Schätze. Mit Anpfiff in der 1. Liga am 9. August
launcht das "Bundesliga bei 'Bild'"-Team die neue Bundesligabühne,
gespickt u.a. mit Videos, Analysen, Live-Berichten und Statistiken. Im Interview
mit kress (EVT 26. Juli) spricht Alfred Draxler, Stellvertreter des
"Bild"-Chefs und langjähriger Sportboss der Zeitung, über die neuen
technischen wie journalistischen Herausforderungen, die das Projekt
Bewegtbild mit sich bringt. "Wir wollen weder die Kollegen von Sky mit
ihren Liverechten angreifen, noch wollen wir einen wunderbaren
'Sportschau'-Abend gefährden. Wir machen kein Fernsehen, wir machen
etwas komplett anderes, wir machen Fußball-Berichterstattung im
Internet", sagt Draxler.
Die Bundesligabühne soll zudem auch ein
Treiber für das neue Bezahlmodell "Bild Plus" sein. "Der Kauf der
Bundesliga-Rechte stand von Anfang an auch im Kontext von 'Bild Plus'.
Bei diesem Projekt haben wir uns insgesamt Geduld verordnet. Es geht
nicht darum, schnellst möglich profitabel zu werden. Wir müssen mit der
Marke 'Bild' auch in der digitalen Welt langfristig ein Erlösmodell
etablieren. Wenn die Bundesliga-Rechte dabei helfen sollten, dann waren
sie es wert." Der Axel Springer Verlag soll für die Übertragungsrechte in den kommenden vier Jahren insgesamt 20 Mio. Euro an die DFL zahlen.
Welche
Zielgruppe Draxler mit der Bundesligabühne ansprechen will, was in
Sachen Bundesliga auf "bild.de" kostenlos verfügbar bleibt und wie die
Zusammenarbeit mit der Produktionsfirma Plazamedia und den
Sport1-Kommentatoren unter der journalistischen Hoheit von "Bild"
abläuft, lesen Abonnenten in der aktuellen Ausgabe des kressreports, der
am 26. Juli erscheint.
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